So helfen wir

Unser größtes Projekt seit über 20 Jahren: mobile Krankenpflege der von HIV betroffenen communities im Norden Namibias

Seit 20 Jahren kenne ich Diana Shilongo, eine Krankenschwester aus der Stadt Oshakati im Norden Namibias. Sie gründete die Organisation TKMOAMS: eine von freiwilligen, lokalen Mitarbeitern geführte Hilfsorganisation. TKMOAMS setzt auf mobile Aidskrankenpflege für HIV Positive / Aidskranke sowie Präventions- und Aufklärungsprogramme in den Dörfern im Raum Oshakati. Ein wesentlicher Teil der Arbeit von TKMOAMS besteht in der Versorgung von mittlerweile rund 600 Aids-Waisenkindern bzw. Kindern, die aufgrund einer eigenen HIV-Infektion oder einer HIV-Infektion ihrer Eltern besonders bedürftig sind. Um das Überleben dieser besonders vulnerablen Kinder zu sichern, betreibt TKMOAMS insgesamt 6 Suppenküchen in den nördlichen Regionen Namibias. Durch die Spendenmittel von Onghalo wird die Suppenküche in Oshakati finanziert. Rund 160 Kinder erhalten zumindest 3 volle Mahlzeiten pro Woche.

Meme Diana (im blauen T Shirt) verteilt Lebensmittel an hilfsbedürftige Familien

Covid Update: Aufgrund der Ausgangsbeschränkungen rund um die Pandemie, bleibt die Suppenküche derzeit geschlossen. Jedoch wurden seit Beginn der Krise im März 2020 mittlerweile 300 bedürftige Familien in 11 Gemeinden mit Grundnahrungsmittel wir Maismehl, Öl, Reis, Zucker, Salz und Suppe versorgt. Freiwillige TKMOAMS Mitarbeiter besuchen bedürftige Menschen, verteilen Essen und informieren die Menschen über „social distancing“, über die Notwendigkeit des Mund- Nasenschutzes, sowie des regelmäßigen Händewaschens. Gemeinsam gegen HIV und Covid, gegen Stigma & Ausgrenzung!

Kapstadt im Kampf gegen Covid, Armut, Arbeitslosigkeit

Unser jüngstes Projekt läuft in Kapstadt, in einem der Hotspots der Covid Pandemie in Südafrika. Täglich gibt es dort mehr als Tausend Neuinfektionen, die Krankenhäuser sind am Ende ihrer Kapazitäten. Die angekündigten Maßnahmen der Regierung sind unzureichend, täglich schließen Geschäfte. Zusätzlich haben Stürme und sintflutartigen Regenfälle viele Menschen obdachlos gemacht. Tagelöhner in den Townships Kapstatdts verloren zu Beginn des Lockdwons innerhalb weniger Tage ihre Arbeit, ihre täglichen Aufträge, ihr gesamtes Einkommen. Die Pandemie betrifft vor allem die schwarze Bevölkerung Südafrikas. Wer hier schwarz oder braun ist, kennt Hunger, Obdachlosigkeit, Arbeitslosigkeit und Krankheit ohne medizinische Hilfe aus persönlicher Erfahrung. Dieser Virus isoliert zusätzlich die schwarzen communities in einer Zeit, in welcher zwischenmenschliche Unterstützung wichtiger denn je erscheint.

Martina Dhalmanns, unsere Projektpartnerin lebt seit vielen Jahren in Kapstadt und gründete gemeinsam mit Freundinnen zu Beginn der Pandemie im März eine Hilfsaktion, um bedürftigen Menschen in den Townships mit Einkaufs- und, Elektrizitätsgutscheine sowie mit Kleiderspenden zu versorgen. Auch Medikamente werden über eine Lokal doctor an bereits Covid Erkrankte und deren Familie geliefert. Außerdem werden lokale Initiativen wie die Kochstationen in Kayelitsha und Gugulethu mit Essenslieferungen versorgt. Dort erhält jeder von Armut Betroffene eine warme Speisen pro Tag. Den Spenden werden Briefe beigelegt, in denen aufmunternde Botschaften geschrieben sind, um zu unterstreichen, dass die die Menschen in Not nicht vergessen sind, dass sich viele hunderte Helfer Gedanken und Sorgen machen.

Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass Martina hilfsbedürftige Menschen nicht als Almosenempfänger darstellen möchte. Die Menschen in Not schreiben selbst die Liste der Dinge, die sie am notwendigsten brauchen. Es gibt keine standardisierten Hilfspakete. Das macht die Arbeit sehr aufwendig, aber nur so funktioniert indivualisiertes, bewusstes Helfen voller Respekt und mit echtem Interesse für eine gemeinsame Zukunft ...weil wir alle zusammengehören...

Hier eine Whats App Nachricht von einer der Organisatorinnen der Soup Kitchen in Sishipo:

Good Morning Leadership, I trust that you remain safe and so does your family under the ungovernable COVID-19. I have been vested with the honour to express our deep sense of gratitude and respect for the the contribution towards our initiative - Sisipho Soup Kitchen.It is generous people and kind hearts like yours that motivates us to go the extra mile despite the fact that we may not live beyond COVID-19 but we believe it takes courage - bravery and a heart of a lion to mitigate through such ordeals. We are thankful and may God bless you abundantly. Humble regards, Asavela Peko

1500 Euro Covid19-Soforthilfe für die Einrichtung einer Soupkitchen in einer Gemeinde des ärmsten der 9 südafrikanischen Bundesstaaten:

Eigentlich hatte Theodora Delort-Laval, eine junge engagierte Sozialpädagogin aus Wien, andere Pläne. Nach einem mehrmonatigen Praktikum in einer Schule der Ithuba-Gemeinschaft in der Nähe von Durban im Jahr 2019 wollte sie Anfang 2020 nach Südafrika zurückkehren, um in derselben Schule kostenlose sozialpädagogische Workshops - vor allem zur Gewaltprävention - anzubieten.

Doch dann kam Covid19 und der Lockdown. Die Schule mit ca. 300 Schülerinnen und Schülern im Alter zwischen 4 und 13 Jahren wurde bis auf weiteres geschlossen. Viele Eltern der Schulkinder verloren durch den Lockdown ihren Job und damit ihr ohnehin äußerst geringes Einkommen.

Durch die Schließung der Schule mußten die Kinder vorübergehend auf ihren Zugang zu Bildung verzichten, aber was noch viel schlimmer war: Die meisten der Kinder verloren durch den Lockdown auch ihre einzige tägliche warme Mahlzeit, die sonst immer in der Schule angeboten wurde.

Hunger und Mangelernährung breitete sich unter den Kindern aus.

In dieser schwierigen Situation entschloss sich Theodora spontan ihre ursprünglichen Pläne zu ändern und stattdessen in der Gemeinde eine Soupkitchen einzurichten.

Kinder warten auf die Essensausgabe.

Hier wird in der Schule gekocht, damit die Kinder zumindest eine warme Mahlzeit täglich bekommen.

Onghalo beteiligt sich mit 1500 Euro an diesem Projekt und trägt so dazu bei, dass Kinder aus Familien, die durch den Lockdown besonders hart getroffen wurden, wenigsten einmal täglich eine warme Mahlzeit bekommen.

Patenschaften für Kinder in Äthiopien

Unser Verein unterstützt seit vielen Jahren tatkräftig HaHu Äthiopia. Hierbei handelt es sich um einen in Wien ansäßigen Verein, den 3 befreundete Ärzte ins Leben gerufen haben, um bedürftigen Kindern in Äthiopien langfristig eine Schulausbildung zu ermöglichen und nebenbei Geld für Essen, Medizin und Englischkurse zur Verfügung stellt (derzeit sind 88 Kinder in Adis in dem Programm aufgenommen). Nachdem einer der Ärzte selber aus Äthiopien stammt, ist das Projekt in ausgezeichneten Händen und sehr gut betreut. Onghalo unterstützt seit vielen Jahren 5 Kinder, die anfangs aus ein und der selber Familie stammten, inzwischen aber dem Schulalter entwachsen sind und wir daher für 5 neue Kinder eine Patenschaft übernommen haben. Nebenbei hat Onghalo im Laufe der Jahre Renovierungen von Hütten, medizinische Kosten usw zusätzlich übernommen. Auch die Corona Krise hat vor Äthopien nicht halt gemacht und viele Taglöhner konnten ihrer Arbeit nicht mehr nachgehen und standen vor dem nichts und hatten va. nichts zu essen. Hahu hat vorort für alle Familien Essenspakete organisiert. Onghalo hat hier die Kosten für 50 Pakete à 50€ übernommen und konnte so den hilfsbedürftigen Menschen in einem stark von der Krise gebeuteltem Land helfen.

Onghalo ist froh dieses tolle und langfristige Projekt von Hahu unterstützen zu können, da jeder Cent ankommt und alle mit Herz und Seele dabei sind.

HANA ABEBE – Onghalo

7a, war nie im Kindergarten. Sie ist erst dieses Jahr nach Addis gekommen, bisher hat sie bei der Großmutter am Land gelebt, diese ist allerdings schon zu alt und kann sich nicht mehr um sie kümmern.
Der Vater hat Gelegenheitsjobs, er arbeitet am Land, die Mutter weiß nicht genau wo die Mutter ist 40a, wirkt deutlich älter der Großvater ist 95 Jahre alt und lebt im selben Haushalt.
Das Haus besteht aus einem Raum, ein Teil ist mit einem Vorhang abgetrennt, dahinter ist ein Stockbett im vorderen Teil ist gerade Platz für ein Bett auf dem der Großvater liegt, er ist der Vater des Mannes, und er ist 95 Jahre alt. Er kann noch alleine aufstehen, hinter dem Vorhang gibt es ein Stockbett. Income : government program, cleaning the environment, dafür bekommt die Mutter 1000 Birr. Der Großvater bekommt keine Pension. Hana hat 2 Bruder und eine Schwester, alle sind älter als sie. 1 Schwester lebt im selben Haushalt. Hana ist sehr scheu, geht gerne in die Schule. Die Mutter hat Problem mit dem Blutdruck, sie hat einmal Medikamente bekommen und hat darauf geschwollenen Beine bekommen, seither nimmt sie wieder „Holy Water“

25 Jahre Hemayat – Onghalo gratuliert!

Im Rahmen der 25 Jahr Feierlichkeiten des Vereins Hemayat - ein Betreuungzentrum für Folter und Kriegsüberlebende in Wien- haben wir uns entschieden auch in Österreich lebende kriegstraumatisierte Menschen zu unterstützen. Es verbindet uns eine jahrelange freundschaftliche und kollegiale Zusammenarbeit mit diesem Verein.

Der gemeinnützige Verein Hemayat wurde 1995 gegründet und hat sich in Wien als ein Zentrum für dolmetschgestützte medizinische, psychologische, psychotherapeutische und dolmetschgestützte Betreuung von Folter- und Kriegsüberlebenden etabliert. Als einzige Spezialeinrichtung für Folter- und Kriegsüberlebende versorgt Hemayat KlientInnen aus Wien. Außerdem ist Hemayat mit anderen Integrationseinrichtungen in Wien vernetzt und steht mit seinen speziellen Dienstleistungen anderen NGOs, Stellen von Bund und Land sowie Krankenhäusern zur Verfügung.

Wir gratulieren Hemayat für die jahrelange erfolgreiche und wichtige Arbeit!

Ovambo Girls

Dosantar und Kornelia sind zwei junge Frauen aus der Bevölkerungsgruppe der Ovambo im Norden Namibias.

Sie lebten beide als Vollwaisen bei ihren Großmüttern in äußerst ärmlichen Verhältnissen.

Das engagierte und mit Onghalo seit Jahren bekannte Ehepaar Clarisse und Michael Linke lernte die beiden 2009 vor Ort kennen und förderte seither mit der finanziellen Unterstützung von Onghalo ihre schulische und berufliche Ausbildung. Mit den Spendengeldern wurden unter anderem Schuluniformen, Bücher und Studiengebühren finanziert.

Kornelia musste ihre Ausbildung zur Krankenschwester mittlerweile aufgrund einer Schwangerschaft unterbrechen, wird diese aber hoffentlich bald fortsetzen.

Dosantar, die 2010 als beste Schülerin ihrer Klasse die 12. Schulstufe abschloss, konnte anschließend mit Hilfe von Onghalo ein Medizinstudium in China beginnen.

2019 konnte Dosantar ihr Medizinstudium in China erfolgreich abschließen und nach Namibia zurückkehren.